Das Projekt wird voraussichtlich rund 6 Milliarden kWh erneuerbaren Strom pro Jahr liefern
SHANGHAI, 30. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Am 27. Mai wurde die Offshore-Konverterstation Haifeng Heart, die weltweit größte ihrer Art, die von Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co. (ZPMC) wurde von Nantong, Provinz Jiangsu, in die Gewässer vor Yangjiang, Provinz Guangdong, verschifft, wo es offshore installiert werden soll. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme soll das Projekt jährlich etwa 6 Milliarden kWh Strom aus erneuerbaren Energien liefern und damit die groß angelegte Offshore-Windkrafterzeugung und die Bemühungen Chinas um eine Dekarbonisierung unterstützen.
Haifeng Heart wird das zentrale Unterwasserkabel-Übertragungsprojekt für die Offshore-Windparks Yangjiang Qingzhou V und Qingzhou VII der Drei Schluchten bedienen. Das Projekt umfasst sechs rekordverdächtige technische Leistungen:
Haifeng Heart ist eine achtstöckige Stahlkonstruktion mit einer Länge von etwa 85,5 Metern, einer Breite von 82,5 Metern und einer Höhe von 44 Metern und einem Gesamtgewicht von etwa 25.000 Tonnen. Der Bau erfolgte in Modulbauweise, wobei die Montage an Land, die Integration der Ausrüstung und die Installation parallel erfolgten, was hohe Anforderungen an die Koordinierung der Lieferkette und das Fertigungsmanagement stellte.
ZPMC Senior Specialist Yan Bing sagte, das Unternehmen habe ein integriertes Baumodell mit "Montage an Land, Transport als eine Einheit und Installation über Wasser" gewählt, das die Effizienz und die Qualität der Ausführung verbessert und ein Modell für zukünftige Projekte dieser Art darstellt.
Offshore-Konverterstationen sind der zentrale Knotenpunkt von Tiefsee-Offshore-Windprojekten. Durch die Umwandlung von Offshore-Wechselstrom in Gleichstrom verringern sie die Übertragungsverluste über lange Unterseekabel, ermöglichen den Zugang zu hochwertigen Windressourcen, die mehr als 100 Kilometer von der Küste entfernt sind, und unterstützen die Expansion in tiefere und abgelegenere Gewässer.
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Energiekontor AG schärft ihr technologisches Profil im Kerngeschäft Windenergie. Der im General Standard gelistete Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks setzt in seinen konzerneigenen Windparks verstärkt auf datenbasierte und digital gesteuerte Systeme. Ziel ist es, gesetzliche Vorgaben präzise einzuhalten und zugleich unnötige Stillstandszeiten der Anlagen zu vermeiden – ein Hebel, der sich unmittelbar auf Stromerzeugung und Wirtschaftlichkeit auswirkt.
Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die die Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) automatisiert und situationsabhängig umsetzen. Das BImSchG legt in Deutschland den Rahmen für den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt vor schädlichen Umwelteinwirkungen fest. Für Windenergieanlagen resultieren daraus konkrete Auflagen, unter anderem zu Artenschutz, Geräuschentwicklung und Betriebssicherheit. Anstatt Anlagen pauschal abzuschalten, zielt Energiekontor darauf, Eingriffe nur dann vorzunehmen, wenn Messdaten dies tatsächlich erfordern.
Nach Unternehmensangaben setzt Energiekontor hierfür auf intelligente Systeme, die Betriebsparameter und Umweltbedingungen kontinuierlich auswerten. Bereits geringe zusätzliche Verfügbarkeiten der Anlagen können demnach zu spürbaren Mehrerträgen führen. „Innovation und Technologie sind für uns zentrale Hebel, um unsere Windparks wirtschaftlich, sicher und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben zu betreiben“, wird Vorstandsmitglied Günter Eschen zitiert. Die digitalen Lösungen sollen helfen, regulatorische Anforderungen präzise umzusetzen und gleichzeitig die Energieerträge der Parks zu sichern.
Damit ergänzt Energiekontor seine technologische Agenda um einen weiteren Baustein im bestehenden Geschäftsmodell mit Wind- und Solarparks in Deutschland und Europa. Die Gesellschaft hatte bereits mit soliden Finanzkennzahlen und einem steigenden Börsenkurs Aufmerksamkeit bei Investoren auf sich gezogen. Mit der stärkeren Fokussierung auf intelligente Steuerungssysteme reagiert das Unternehmen nun auf zunehmend anspruchsvolle regulatorische Rahmenbedingungen – und versucht, Effizienzpotenziale im laufenden Betrieb seiner Anlagen konsequent zu heben.