ZPMC STS-Krane erhalten zum dritten Mal in Folge eine Auszeichnung im Rahmen des China's Manufacturing Champion Program

30.05.2026

SHANGHAI, 30. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) und die China Federation of Industrial Economics (CFIE) haben vor kurzem die Liste der National Manufacturing Single Champion Products 2025-2027 veröffentlicht. Das Vorzeigeprodukt von Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC), der Ship-to-Shore-Containerkran (STS), wurde in die jüngste Gruppe von Produkten aufgenommen, die im Rahmen von Chinas Manufacturing Single Champion-Programm für den Zeitraum 2025-2027 anerkannt wurden.

Die STS-Kräne von ZPMC sind in Häfen auf sechs Kontinenten im Einsatz und bedienen die globale Schifffahrts- und Hafenindustrie. Die Geräte des Unternehmens wurden in mehr als 70 % aller automatisierten Terminalprojekte weltweit eingesetzt. ZPMC hat eine Reihe von fortschrittlichen STS-Kranen entwickelt, die auf die unterschiedlichen Betriebsanforderungen von Terminals zugeschnitten sind, darunter der weltweit größte 3E plus STS-Kran, Niedrigprofilkrane und geräuscharme, energieeffiziente Modelle. Die automatisierten STS-Krane sind in großen Häfen auf der ganzen Welt im Einsatz, darunter Shanghai Yangshan Phase IV, Guangzhou Nansha Phase IV und Chancay Port in Peru.

Mit der Auszeichnung "Manufacturing Single Champion Product" werden Unternehmen gewürdigt, die sich seit langem auf ein spezialisiertes Segment der Fertigungsindustrie konzentrieren, über fortschrittliche Fertigungstechnologien oder Produktionsverfahren verfügen und in ihren Produktkategorien weltweit eine führende Marktposition einnehmen. Die Auszeichnung gilt als eine der höchsten Ehrungen Chinas für spezialisierte Fertigung. ZPMC erhielt die Auszeichnung zum ersten Mal im Jahr 2018, und die jüngste Auswahl markiert den dritten Zyklus in Folge, in dem seine STS-Krane anerkannt wurden.

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Nanostrukturen bis zu einem Quadratmeter: Thüringer Konsortium startet Langfristprojekt

04.05.2026

In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.

Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.

Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.

Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.