SINGAPUR, 9. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die Gewinner des deutschen Red Dot Design Award 2026 wurden offiziell bekannt gegeben. Fünf der Vorzeigeprodukte von SUNMI Technology wurden ausgezeichnet: das CPad Business Tablet, CPad PAY, das interaktive Display FLEX 3, das V3-Handheld-POS-Terminal und der L3-Industrie-PDA. Diese Produkte zeichnen sich durch drei zentrale Designkonzepte aus: Integration, Vielseitigkeit und am Menschen orientiertes Design.

Der Red Dot Award gilt als „Oscar" des weltweiten Industriedesigns und legt strenge Bewertungskriterien zugrunde, die Ästhetik, Ergonomie, Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Anwendungsszenarien sowie Nachhaltigkeit umfassen. SUNMI setzt auf originäre Entwicklungen für gewerbliche Einsatzszenarien und lehnt grob angepasste Verbrauchergeräte ab. Alle ausgezeichneten Produkte wurden eigens für reale gewerbliche Anwendungen wie Kassenbetrieb, Essenslieferungen, Inspektionen in der Industrie und Filialbetrieb entwickelt. Damit decken sie das gesamte Spektrum gewerblicher Anwendungen ab und lassen sich flexibel an unterschiedliche Einsatzbereiche anpassen. Gleichzeitig setzt SUNMI ESG-Konzepte um und verwendet umweltfreundliche Materialien sowie modulare Strukturen, um die Lebensdauer der Geräte zu verlängern, den Einsatz von Verbrauchsmaterialien zu reduzieren und ein CO2-armes, langlebiges Design zu realisieren, das die Nachhaltigkeitskriterien des Red Dot Award in besonderem Maße erfüllt.
Diese Auszeichnungen sind das Ergebnis von SUNMIs langfristigem Engagement für eine nachhaltige Gesellschaft, eigenständige Forschung und Entwicklung für gewerbliche Anwendungen sowie ESG. In Zukunft wird SUNMI an seinen Kernkonzepten festhalten, die Grenzen des gewerblichen Industriedesigns weiter erweitern und Unternehmen weltweit mit nutzerorientierten, umweltfreundlichen sowie hochwertigen Produkten unterstützen.
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Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.
Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.
Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.
Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.