Recor Medical wirbt für Innovation und weltweites Engagement am Welt-Hypertonie-Tag 2026

15.05.2026

FRANKFURT AM MAIN, Deutschland und PALO ALTO, Kalifornien, 15. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Anlässlich des kommenden Welt-Hypertonie-Tages 2026 am 17. Mai schließt sich Recor Medical, Inc. („Recor"), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Otsuka Medical Devices Co., Ltd., der weltweiten Gemeinschaft an, um das Bewusstsein für Bluthochdruck zu schärfen und die Fortschritte bei dessen Erkennung, Management und Behandlung zu würdigen. Mit mehr als einer Milliarde Betroffenen weltweit bleibt Bluthochdruck ein führender Risikofaktor für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weshalb kontinuierliche Innovation und die Einbindung der Patienten unerlässlich sind. Das diesjährige globale Motto „Gemeinsam Bluthochdruck bekämpfen" unterstreicht daher die Bedeutung von Früherkennung und einer nachhaltigen Behandlung für ein längeres, gesünderes Leben.

Photo Recor Medical

Laut der Weltgesundheitsorganisation hat sich die Zahl der Erwachsenen mit Bluthochdruck zwischen 1990 und 2019 von 650 Millionen auf 1,3 Milliarden verdoppelt. Unbehandelt kann Bluthochdruck zu schwerwiegenden Gesundheitsrisiken führen, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen, weshalb er auch als „stiller Killer" bezeichnet wird.

Etwa ein Drittel der Patienten, die wegen Bluthochdruck behandelt werden, bekommen trotz einer gesunden Lebensweise und der Einnahme von mehr als drei Medikamenten ihren Blutdruck nicht in den Griff und er bleibt unkontrolliert. Für diese Patienten sind neue Behandlungsansätze unerlässlich. Eine solche Innovation ist die renale Denervierung mit Ultraschall  (uRDN), eine minimalinvasive, medizintechnische Therapie, um die überaktive Nervenaktivität,  des sympathischen Nervensystems zu reduzieren, die zu Bluthochdruck beiträgt. Das von Recor Medical entwickelte Paradise™ uRDN-System gibt Ultraschallenergie ab, um die überaktiven Nerven rund um die Nierenarterien zu beruhigen, und bietet damit eine zusätzliche Behandlungsoption für geeignete Patienten.

„Der Welt-Hypertonie-Tag ist eine eindringliche Mahnung, dass wir mehr tun müssen, um die Lücke zwischen Diagnose und Kontrolle zu schließen", sagte Helen Reeve-Stoffer, Geschäftsführerin (CEO) von Recor Medical. „Wir bei Recor haben es uns zur Aufgabe gemacht, innovative Lösungen voranzutreiben, die über herkömmliche Therapien hinausgehen und Ärzten dabei helfen, Patienten besser zu behandeln, deren Blutdruck trotz Änderungen des Lebensstils und medikamentöser Behandlung nicht unter Kontrolle gebracht werden kann. Wir setzen uns aktiv dafür ein, den Zugang zu Bluthochdruckbehandlungen zu erweitern, mit denen die Behandlungsergebnisse der Patienten deutlich verbessert und Leben gerettet werden können."

„Bluthochdruck ist wohl der bedeutendste veränderbare Risikofaktor in der Medizin, dennoch wird er weltweit nach wie vor zu selten diagnostiziert und behandelt", sagte Dr. Shon Chakrabarti, Chief Medical Officer von Recor Medical. „Wir treten in eine neue Ära der Bluthochdruckbehandlung ein – eine Ära, in der gerätebasierte Therapien wie das Paradise-Verfahren den Blutdruck zusätzlich zu Medikamenten und Änderungen des Lebensstils senken können. Durch die Erweiterung des Behandlungsspektrums können wir mehr Patienten dabei helfen, ihren Blutdruck nachhaltig und deutlich zu senken."

Über das Paradise uRDN-System

Das Paradise uRDN-System ist eine neuartige, ultraschallbasierte RDN-Technologie. Sie ist darauf ausgelegt, den Blutdruck zu senken, indem sie die sympathischen Nerven rund um die Nierenarterien denerviert und so deren Überaktivität reduziert, die zu Bluthochdruck führen kann. Das Paradise uRDN-System gibt zwei bis drei Dosen von 360-Grad-Ultraschallenergie – jeweils sieben Sekunden lang – über die Hauptnierenarterien an die umgebenden Nerven ab. Der Paradise-Katheter verfügt über das exklusive HydroCooling™-System, das während des Eingriffs steriles Wasser durch den Ballonkatheter zirkulieren lässt, um die Nierenarterienwand zu schützen.

Das Paradise uRDN-System ist derzeit für Patienten in den USA im Handel erhältlich, nachdem es im November 2023 die FDA-Zulassung erhalten hat. Das Paradise System zur renalen Denervierung mit Ultraschall  (Paradise-System) ist zur Senkung des Blutdrucks als Zusatztherapie bei Bluthochdruckpatienten geeignet, bei denen eine Anpassung des Lebensstils und blutdrucksenkende Medikamente den Blutdruck nicht ausreichend kontrollieren können. Am häufigsten treten als Nebenwirkungen mögliche verfahrensbedingte Beschwerden wie Schmerzen, Komplikationen an der Zugangsstelle und Vasospasmen auf. Die individuellen Behandlungsergebnisse können variieren.

Über Recor Medical, Inc.

Recor Medical, Inc., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Otsuka Medical Devices Co., Ltd. mit Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien, ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich der Transformation der Behandlung von therapieresistentem Bluthochdruck durch die Paradise™ System zur renalen Denervierung mit Ultraschall (uRDN) verschrieben hat. Das Paradise uRDN-System ist in den Vereinigten Staaten von der FDA zum Verkauf zugelassen, verfügt über die CE-Kennzeichnung und ist in Märkten zugelassen, in denen die CE-Kennzeichnung anerkannt wird. Es hat in Japan die behördliche Zulassung gemäß den genehmigten Anwendungsgebieten erhalten. Die klinischen Daten für das Paradise uRDN-System umfassen positive Ergebnisse aus drei unabhängigen, randomisierten, scheinkontrollierten Studien bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer und therapieresistenter Hypertonie. Darüber hinaus arbeitet Recor daran, Daten aus der Praxis zu erheben, und zwar über das Global Paradise System („GPS")-Register in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich sowie im Rahmen der US-amerikanischen GPS-Studie nach der Zulassung in den Vereinigten Staaten.



http://www.recormedical.com/ 

http://www.recormedical.de

htttp://www.ultraschall-gegen-bluthochdruck.de



Über Otsuka Medical Devices Co., Ltd.

Otsuka Medical Devices Co., Ltd. entwickelt und vermarktet weltweit Medizinprodukte, die neue Therapieoptionen in Bereichen bieten, in denen die Bedürfnisse der Patienten durch Arzneimittel oder andere herkömmliche Behandlungsmethoden nicht abgedeckt werden können. Otsuka Medical Devices ist eine Tochtergesellschaft der Otsuka Holdings Co., Ltd. (www.otsuka.com/en), einem weltweit tätigen Gesundheitsunternehmen, das an der Tokioter Börse notiert ist (JP 4578).

https://www.omd.otsuka.com/en/

Die Original-Pressemitteilung finden Sie unter www.recormedical.com

Recor Medical Logo

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.