Kombination von Firmware-Entwicklung und realen Felddaten in einem KI-gestützten Dialog – vom ersten Prototyp bis zum eingesetzten Gerätepark
AMSTERDAM, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Nordic Semiconductor (OSE: NOD), ein weltweit führender Anbieter von energiesparenden Lösungen für die drahtlose Konnektivität, erweitert die KI-gestützte Entwicklung auf den gesamten Produktlebenszyklus. Als erste komplette Chip-to-Cloud-Lösung im Bereich des drahtlosen IoT ermöglicht Nordic KI-gestützte Arbeitsabläufe in jeder Phase – vom ersten Prototyp bis zum eingesetzten Gerätepark.
Die KI-Fähigkeiten von Nordic bieten Entwicklern drei konkrete Vorteile beim Aufbau von drahtlosen IoT-Lösungen. Mit einem Nordic-Entwicklungskit können Entwickler Prototypen schneller erstellen – von der Idee bis zum Proof of Concept. Jeder KI-Assistent liefert in weniger Iterationen präzise Ergebnisse - dies senkt die Kosten pro Token und verbessert die Code-Zuverlässigkeit. Und sobald IoT-Geräte im Feld zum Einsatz kommen, sind eine KI-gestützte Ursachenanalyse und ein Geräte-Debugging innerhalb desselben Entwicklungs-Workflows möglich.
Der Großteil der KI-Unterstützung in der Embedded-Entwicklung endet in der Regel beim Code-Editor. Bei Nordic hingegen sind Hardware, Software und Cloud-Dienste auf einzigartige Weise miteinander verbunden - dies ermöglicht eine KI-gestützte Entwicklung über die gesamte Lösung hinweg. Diese kombinierten Fähigkeiten machen Nordic einzigartig – sie erstrecken sich über das Software Development Kit (SDK), die Produktionsübergabe bis hin zum eingesetzten Gerätepark.
„Unser Ziel ist es, die nächste Generation der Entwicklererfahrung beim energiesparenden drahtlosen IoT zu gestalten", so Vegard Wollan, CEO von Nordic Semiconductor. „Nordic will Vorreiter bei diesem Wandel sein – durch KI-gestützte Entwicklung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, vom ersten Prototyp bis zur eingesetzten Geräteflotte. Das Fachwissen der Entwickler soll dabei nicht ersetzt, sondern erweitert werden. Genau das macht unsere Führungsrolle im Bereich des energiesparenden drahtlosen IoT der nächsten Generation aus."
Die Funktion ist mit jedem KI-Assistenten kompatibel, den die Entwickler bevorzugen, und wird über die Nordic-MCP-Server bereitgestellt.
„Fragen Sie beliebige Embedded-Entwickler nach SDK-Versionsmigrationen, der Inbetriebnahme kundenspezifischer Boards oder der Diagnose eines Absturzes auf einem eingesetzten Gerät. Das sind die Tage, an die sie sich erinnern – und zwar mit Schrecken", erklärt Jo Uthus, EVP Marketing and Developer Experience bei Nordic Semiconductor. „KI-gestützte Entwicklung mit Nordic vereint all dies in einem einzigen Dialog mit dem KI-Assistenten, den die Entwickler bereits nutzen, und dem Nordic-Kontext, den sie benötigen, um zuverlässig nützlich zu sein. Dies ist der erste Schritt eines langfristigen Engagements."
Verfügbarkeit
Die KI-gestützte Entwicklungsfunktion von Nordic ist ab sofort verfügbar. Erfahren Sie mehr unter nordicsemi.com/aidev.
Über Nordic Semiconductor
Nordic Semiconductor (OSE: NOD) ist ein weltweit führender Anbieter von energiesparenden Lösungen für die drahtlose Konnektivität. Das Unternehmen stellt die unverzichtbare Chip-to-Cloud-Plattform und die drahtlosen Technologien zur weltweiten Vernetzung von IoT-Geräten bereit. Nordic bietet erstklassige Hardware, Embedded-Software, Entwicklungstools, Energiemanagement, Support und Cloud-Lifecycle-Services - all dies mit dem Ziel, die Entwicklung zu vereinfachen und Entwickler in die Lage zu versetzen, zuverlässige, skalierbare und zukunftssichere vernetzte Produkte schneller zu entwickeln. www.nordicsemi.com
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Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.
Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.
Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.
Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.