Medit gründet Global Orthodontic Business Division, gestützt durch die strategische Übernahme von Progressive Orthodontics

08.05.2026

Weltweit führendes Unternehmen in der digitalen Zahnmedizin expandiert in die Kieferorthopädie durch die Kombination firmeneigener Technologie mit einer der weltweit führenden Plattformen für klinische Fortbildung

SEOUL, Südkorea, und ALISO VIEJO, Kalifornien, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Medit Corp., ein weltweit führender Anbieter digitaler Lösungen für die Zahnmedizin, gab heute die Gründung seines globalen Geschäftsbereichs Kieferorthopädie „Global Orthodontic Business Division" sowie die Übernahme von Progressive Orthodontics bekannt, einer führenden kieferorthopädischen Fortbildungseinrichtung mit Hauptsitz in Aliso Viejo, Kalifornien. Die Übernahme erfolgt über die US-Tochtergesellschaft Medit USA Inc.

Medit, a global leader in 3D dental scanning solutions and software

Dies markiert die bislang bedeutendste strategische Expansion von Medit in das Segment der Kieferorthopädie und verbindet die digitalen Scan- und Softwarekompetenzen des Unternehmens mit einer weltweit anerkannten Plattform für klinische Fortbildung.

„Diese Übernahme und die Einführung unserer Global Orthodontic Business Division markieren einen entscheidenden Moment für Medit. Wir treten nicht einfach nur in die Kieferorthopädie ein; wir setzen uns das Ziel, sie neu zu gestalten. Progressive Orthodontics bringt ein Erbe klinischer Exzellenz und ein beispielloses Netzwerk von Lehrkräften ein, das in Kombination mit der Software-Innovation von Medit eine Kraft schafft, die neu definieren wird, wie kieferorthopädische Versorgung weltweit erlernt, praktiziert und erbracht wird."

– Han Ryu, Geschäftsführer von Medit

Die neu gegründete Global Orthodontic Business Division wird als zentrale Plattform von Medit für kieferorthopädische Produkte, Dienste und Fortbildung fungieren. Gestützt auf die branchenführende 3D-Scan-Technologie von Medit und KI-gestützte Plattformen für Dentalsoftware soll der Geschäftsbereich die Einführung vollständig digitaler Arbeitsabläufe beschleunigen, indem er integrierte Lösungen zur Erhöhung der Behandlungspräzision, zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz sowie zur Aufwertung des Patientenerlebnisses bereitstellt.

Der Geschäftsbereich wird das gesamte kieferorthopädische Portfolio von Medit betreuen, das nun durch das klinische Wissen und das von Progressive Orthodontics aufgebaute Behandlernetzwerk ergänzt wird. Dieses Portfolio umfasst die Medit Orthodontic Suite, eine digitale Plattform für Simulation, Behandlungsplanung und Falldesign, sowie Medit Aligners, eine Komplettlösung für transparente Aligner. Beide Angebote sind derzeit in den Vereinigten Staaten erhältlich, eine breitere weltweite Verfügbarkeit ist geplant. Progressive Orthodontics wurde vor mehr als 40 Jahren gegründet, ist weithin für seine klinischen Fortbildungsprogramme bekannt und hat Zehntausende Fachkräfte in mehr als 60 Ländern fortgebildet. Der Lehrplan legt den Schwerpunkt auf praxisnahes, fallbasiertes Lernen in den Bereichen Diagnostik, Biomechanik und Behandlungsdurchführung und hat sich einen guten Ruf für die Weiterentwicklung klinischer Standards in der Kieferorthopädie erworben.

Mit Medit als Eigentümer wird Progressive Orthodontics seine erstklassigen Seminar- und Schulungsprogramme fortsetzen und gleichzeitig seine SmileStream-Angebote für Planung und Hardware ausbauen. Der Lehrplan wird außerdem schrittweise in die digitalen Lösungen von Medit integriert, um ein einheitlicheres klinisches und technologisches Lernerlebnis zu schaffen.

Die Niederlassung von Medit USA, Inc. in Newport Beach, Kalifornien, wird als Hauptsitz der Global Orthodontic Business Division dienen und als Zentrum für Produktentwicklung, klinische Zusammenarbeit und Fortbildung von Behandlern in ganz Amerika fungieren.

„Teil der Medit-Familie zu werden, ist das natürliche nächste Kapitel für Progressive Orthodontics. Seit Jahrzehnten haben wir uns einem Ziel verschrieben: die Kunst und Wissenschaft der Kieferorthopädie durch Fortbildung auf ein höheres Niveau zu heben. Jetzt, mit den Ressourcen, der Technologie und der globalen Reichweite von Medit im Rücken, können wir diese Mission in alle Teile der Welt tragen und die nächste Generation von Behandlern sowohl mit dem Wissen als auch mit den digitalen Tools ausstatten, die sie für exzellente Leistungen benötigen."

– Miles McGann, Geschäftsführer von Progressive Orthodontics

Die Gründung des Geschäftsbereichs Global Orthodontic Business Division spiegelt die umfassendere Strategie von Medit wider, sein Ökosystem für digitale Zahnmedizin über Scan-Hardware hinaus auf integrierte klinische Arbeitsabläufe auszuweiten. Durch die Kombination von Technologie, Fortbildung und Behandlernetzwerken stellt sich Medit so auf, dass das Unternehmen die Einführung digitaler Kieferorthopädie beschleunigen und seine Wettbewerbsfähigkeit in einem sich schnell entwickelnden globalen Markt stärken kann.

Informationen zu Medit

Medit ist ein globales Unternehmen für digitale Zahnmedizin mit Hauptsitz in Seoul, Südkorea, und ein anerkannter Pionier im Bereich der 3D-Intraoralscan-Technologie sowie digitaler Softwarelösungen. Mit internationaler Präsenz in mehr als 190 Ländern unterstützt Medit alle Fachkräfte in der Zahnmedizin sowie Dentallabore mit innovativen, zugänglichen und offenen digitalen Tools. Medits Mission besteht darin, digitale Zahnmedizin für jede zahnmedizinische Fachkraft weltweit verfügbar zu machen.

Informationen zu Progressive Orthodontics

Progressive Orthodontics mit Hauptsitz in Aliso Viejo, Kalifornien, ist einer der weltweit führenden Anbieter kieferorthopädischer Fortbildungen. Seit Jahrzehnten bietet PO Zehntausenden zahnmedizinischen Fachkräften in mehr als 60 Ländern umfassende, klinisch orientierte Fortbildungsprogramme an. Die Programme sind international dafür anerkannt, zahnmedizinische Fachkräfte durch bewährte klinische Methoden und fortschrittliche Ausbildungskonzepte in die Lage zu versetzen, eine außergewöhnliche kieferorthopädische Versorgung zu leisten.

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.