GIGABYTE stellt auf der COMPUTEX 2026 die X870E und X870 Motherboards der AORUS INFINITY-Serie zum 40-jährigen Jubiläum vor

01.06.2026

TAIPEI, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- GIGABYTE, einer der weltweit führenden Hersteller von Motherboards, Grafikkarten und Hardware-Lösungen, stellt auf der COMPUTEX 2026 neue Motherboards der Serien X870E und X870 AORUS INFINITY zum 40-jährigen Jubiläum vor. Die für den AMD Ryzen™ 9 9950X3D2 Dual Edition Prozessor entwickelte Serie verfügt über den KI-gestützten X3D Turbo Mode 2.0 und unterstützt Speichergeschwindigkeiten von bis zu 11.400 MT/s. Die Produktreihe umfasst das X870E AORUS INFINITY NEXT, das auf eine besonders leistungsfähige Kühlung und Stromversorgung ausgelegt ist, sowie das X870 AORUS INFINITY, das für eine latenzarme Speicherleistung entwickelt wurde.

GIGABYTE Debuts 40th Anniversary X870E and X870 AORUS INFINITY Series Motherboards at COMPUTEX 2026

Das Herzstück der Serie ist der X3D Turbo Mode 2.0, eine von GIGABYTE entwickelte KI-gestützte Übertaktungstechnologie. Die Motherboards sind mit einem Onboard-Hardwarechip ausgestattet, der Systembetriebsbedingungen und Arbeitslastverhalten in Echtzeit überwacht. In Kombination mit der dynamischen OC-Engine, die auf Basis umfangreicher Datensätze trainiert wurde, soll die Leistung abhängig vom jeweiligen Prozessor und Nutzungsszenario optimiert werden. Dies ermöglicht eine intelligentere und anpassungsfähigere Leistungsabstimmung für Gaming, Content Creation und datenintensive Anwendungen.

Als technisches Vorzeigemodell kombiniert das X870E AORUS INFINITY NEXT fortschrittliche thermische Materialien mit 3D-Metalldrucktechnologie. Die AI-Gyroid-M.2-Kühlkörperstruktur bietet eine bis zu 44 % größere Kühloberfläche. In Kombination mit einer 3D-gedruckten Dampfkammer und einer Metallrückwand mit Wabenstruktur soll die Wärmeableitung des Flaggschiff-Motherboards weiter verbessert werden. Das Modell ist außerdem mit 64 Leistungsphasen ausgestattet und integriert Low Earth Orbit sowie Quad-OptiMOS-Technologie, um einen Gesamtstrom von bis zu 5.120 Ampere bereitzustellen.

Das X870 AORUS INFINITY wurde entwickelt, um die Reaktionsfähigkeit des Speichers auf der AMD X870-Plattform zu verbessern. Durch den Einsatz von doppelt so engen CL24-Timings kann das Motherboard einen Geschwindigkeitsvorteil von bis zu 20 % erzielen. Ziel ist dabei ein schnelleres und reaktionsschnelleres Gaming- und Computing-Erlebnis auf AMD X870-Plattformen.

Als Teil von GIGABYTEs Showcase zum 40-jährigen Jubiläum stehen das X870E AORUS INFINITY NEXT und das X870 AORUS INFINITY für den Fokus der Marke auf hohe Leistung und effizientes thermisches Design. Besucher der COMPUTEX 2026 finden GIGABYTE am Consumer-Stand Nr. M0520 in Halle 1, 4. Etage, des Nangang Exhibition Centers. Weitere Produktdetails finden sich auf der offiziellen Webseite.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2990429/X870_INFINITY_Series_1920x1080.jpg  

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.