BEIJING, 24. August 2026 /PRNewswire/ -- Galaxea AI hat seine Ausstellung „Productivity Awakening" auf der World Robot Conference (WRC) 2026 erfolgreich abgeschlossen. Im Gegensatz zu typischen, auf Bewegung ausgerichteten Roboter-Präsentationen zeigte das Unternehmen über zehn Demos mit unterschiedlichen Szenarien, um seine Full-Stack-Kompetenz und die Generalisierungsfähigkeit der verkörperten KI zu demonstrieren und damit den Übergang der verkörperten KI von der Laborforschung zum zuverlässigen industriellen Einsatz zu veranschaulichen.
Galaxea AI stellte das weltweit erste geschlossene Roboter-Fulfillment-System für Darkstores vor, das Miniprogramm-Bestellungen in Echtzeit abwickelt. Ohne fallbezogene Neuprogrammierung verarbeitete es Zehntausende von Artikelnummern, zufällige Artikelplatzierungen und Aufgabenunterbrechungen und bewältigte dabei Herausforderungen bei der Handhabung verformbarer Beutel. Während der gesamten Veranstaltung führte es 900 vollständige Bestellabläufe, 1.775 Pickvorgänge und 1.560 Verpackungszyklen durch, um seine stabile Leistung unter Beweis zu stellen.
Das Unternehmen demonstrierte zudem die weltweit erste Roboter-zu-Roboter-Montageanwendung. Durch den Einsatz von Bildverarbeitungspositionierung, Zweiarmkordination und Kraftrückmeldung sowie durch verstärkungslernbasierte verkörperte Grundmodelle erzielte das System im Vergleich zum manuellen Einlernen bei der Massenmontage mit langen Zyklen eine Geschwindigkeitssteigerung von über 30 %.
Galaxea AI stellte Nexo vor, seinen Zweiarmroboter der neuen Generation auf Rädern mit 30 Freiheitsgraden, einer Zweiarm-Nutzlast von 20 kg und einer Laufzeit von 8 Stunden für Fertigung, Logistik und gewerbliche Dienstleistungen. Die Entwicklerplattform Lemo und der zweibeinige Humanoid Kengo rundeten das Produktportfolio ab.
Weitere Demos, darunter Parkour-Training für zweibeinige Roboter, robustes Falten von Kartons, das Greifen beliebiger Objekte und das Sortieren industrieller Teile, nutzten absichtliche Störungen durch Positionsabweichungen und zufällige Posen, um reale Unsicherheiten nachzuahmen. Die Demo zum Kartonfalten erzielte unter wiederholten Störungen 4.000 stabile Zyklen pro Tag.
In seiner Keynote stellte Gründer und CEO Jiyang Gao die „1+3+N"-Strategie vor. Aufbauend auf dem Prinzip „Hardware + Intelligenz" verbindet sie Galaxea Dynamics für Roboterhardware mit Galaxea Model für verkörperte Grundmodelle und deckt drei Kernproduktlinien sowie einen breiten industriellen Einsatz über Partner-Ökosysteme ab.
„Unser Fokus liegt nicht auf auffälligen einmaligen Kunststücken. Wir bauen Roboter, die Ziele verstehen, sich an Veränderungen anpassen und autonome Entscheidungen treffen. Jede Demo in der realen Welt an unserem Stand bringt uns diesem langfristigen Ziel einen Schritt näher", sagte Gao.
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Galaxea AI wurde im September 2023 gegründet und entwickelt im Rahmen seiner „Hardware + Intelligence"-Strategie eigenständig verkörperte KI-Grundlagemodelle und Roboter. Das Unternehmen bedient fast 100 weltweit führende Kunden, darunter die Stanford University, Physical Intelligence (π) und Huawei. Weitere Informationen finden Sie unter galaxea-dynamics.com.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.